
Leitungswasser ist auf Terschelling wertvoller
Und deshalb startet diesen Sommer die Kampagne Der Wert des Waddenwassers
Das Trinkwasser auf Terschelling stammt aus zwei Quellen. Ein Teil kommt direkt von der Insel: aus der Süßwasserlinse unter den Dünen. Ein anderer Teil wird über eine Leitung vom Festland geliefert. Das Wasser unter der Insel wird nur langsam durch Regen aufgefüllt, und auch die Versorgung vom Festland ist nicht unbegrenzt. Besonders im Sommer, wenn es auf der Insel voll ist, gerät der Wasservorrat unter Druck.
Hilfst du mit, genügend Vorrat zu erhalten, indem du sparsam mit Wasser umgehst? Es gibt nämlich einige kleine Dinge, die du tun kannst und die einen großen Unterschied machen:
Das Wasser auf Terschelling: unter den Dünen und vom Festland
Unter den Dünen von Terschelling liegt eine Süßwasserlinse: Regenwasser, das langsam durch den Sand gesickert und auf natürliche Weise gefiltert wurde. Diese Linse füllt sich nur langsam, während der Verbrauch im Sommer stark ansteigt.
Terschelling verbraucht mehr Trinkwasser, als die Süßwasserlinse liefern kann. Deshalb kommt ein großer Teil des Trinkwassers über eine Leitung vom Festland — aber auch diese Zufuhr ist begrenzt.
Tu es auch für Tiere und Pflanzen
Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Natur ist es wichtig, dass der Süßwasservorrat auf Terschelling stabil bleibt. Wird der Grundwasserspiegel zu niedrig, erreichen die Pflanzenwurzeln das Wasser nicht mehr. Dadurch verschwinden bestimmte Pflanzenarten, und sowohl Wasser- als auch Nahrungsquellen für Tiere gehen verloren.
Warum es im Sommer besonders zählt
Im Sommer sind viel mehr Menschen auf Terschelling, viele Besucher finden den Weg zur Insel. Dadurch steigt die Nachfrage nach Trinkwasser, während die Süßwasserlinse durch Trockenheit weniger aufgefüllt wird.
Jeder bewusst genutzte Tropfen hilft — und deshalb startet Terschelling, wie auch die anderen Watteninseln, eine Kampagne zum Sparen von Trinkwasser. Für die Insel, die Natur und die zukünftigen Besucher.
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